Fortbildung – durch überlaufenen Bewerbermarkt in der Sicherheitsbranche das A und O für eine berufliche Zukunft!

 

In Deutschland allein arbeiten rund 150.000 – 200.000 Personen in der privaten Sicherheitsbranche, viele davon zu Stundenlöhnen zwischen 5 und 8 Euro netto in Jobs, die man als bestenfalls Nachtwächter oder Einlasskontrolleure bezeichnen kann, auch wenn andere Jobbezeichnungen gewählt werden, um ein wenig das Ego der Sicherheitsleute zu kitzeln.

Der Ausbildungsstand ist durchgehend eher mässig, bestenfalls, und so sind die beruflichen Chancen allgemein nicht gerade besonders einladend.

Durch den minimalen Standard der Regelausbildungen (gemäss IHK etc.), und zwar inklusive der jetzt verfügbaren „Lehren“ zu „Sicherheitsfacharbeiter“ – welche die Mindestanforderungen an Bewerber so tief ansetzen, dass hochklassige Ergebnisse allgemein nicht zu erwarten sind (wir können dies an den vielen Bewerbungen wöchentlich ablesen, die wir erhalten, die schon der Form nach nicht mal wirklich „Bewerbungen“ im klassischen Stil sind, sondern schlechtverfasste Anfragen bestenfalls) – werden nur sehr wenige dieser Personen jemals eine echte Aussicht auf eine wirkliche Karriere erhalten.

 

Hinzu kommen hunderte frustrierte Polizisten, die jährlich aus dem Dienst ausscheiden oder ausscheiden müssen PLUS tausende Bundeswehrsoldaten, die nach etwas Dienst zwar glauben, sie wären nun Sicherheitsexperten, die aber für den Privatmarkt keinerlei kompetente Erfahrung mitbringen, die aber sogar noch von der „§34-Pflicht“ vielfach befreit sind und zusätzlich auf den Privatmarkt strömen, ohne wirklich darauf vorbereitet zu sein. Hinzukommen freigesetzte Kräfte aus Sicherheitsfirmen, die Aufträge aus Bewachung von US Installationen verlieren werden über die kommenden Jahre (dies ist eine Prophezeiung, die wir hier treffen, die aber eintreffen wird).

Es ist nämlich eine Sache, mit der Bundeswehr oder der Polizei im Rücken Einsätze zu übernehmen, bei denen Gewinnerwirtschaftung, Betriebswirtschaft, Marketing, Kundeninteresse und Forderungen seitens der Kunden, Privatwirtschaftliches Recht und zahllose andere Dinge ganz einfach nicht existieren und man auch keinerlei Mangel an Arbeit hat  und die Verhältnisse völlig anders sind, als im Privatleben – oder ob man all diese genannten Punkte und viele mehr in Konkurrenz zu einigen zig-tausend weiteren Personen auf dem freien Markt in funktionierende und gewinnbringende Sicherheitsarbeit umsetzen muss…

Viele solcher Personen machen den großen Fehler der Selbstüberschätzung und verkennen die immensen Unterschiede dieser 2 Welten und WOLLEN dann nicht dazu lernen.

 

Nehmen Sie all dies zusammen, und Sie sehen das Dilemma auf dem deutschen Markt – zu viele Anbieter, zu wenig Kunden oder Arbeitsstellen.

Und jetzt noch von Qualität oder Karriere zu reden, ist beinahe schon unvernünftig, oder…?

Falsch.

Das Gegenteil trifft zu: wer in der Sicherheitsbranche längerfristig eine berufliche Zukunft finden will, muss sich so umfassend, wie möglich ausbilden lassen, Fortbildungen sind das Brot und die Butter, die Ihnen dann den Erfolg möglich machen.

 

Warum? Nun, die private Wirtschaft funktioniert anders, als Bundeswehr, Polizei oder wie es Ihnen vielleicht ein „Sicherheitsausbilder“ hat glauben lassen. Beispiel Personenschutz: ein Anbieter mit den klassischen „Mini-Ausbildungen“ über ein paar Wochen und dann ohne jede echte Berufserfahrung im freien Markt hat international kaum eine Chance, findet in Deutschland aber nicht ausreichend Arbeit. Ohne jede Menge an Zusatzausbildung ist er chancenlos, außer einem Auftrag oder zwei pro Jahr zwischendurch, wird er arbeitslos sein. Er muss fähig sein, viele Bereiche kompetent bearbeiten zu können, weil er schlichtweg nicht oft genug Personenschutzaufträge bekomme wird. So ist die Realität in Deutschland. Let’s face the facts.

 

Die einzige Alternative, der einzige Ausweg aus dem Dilemma zwischen schlechtbezahlten Jobs als Kontrolleure an irgendeinem einem Eingangstor, schlechten Ausbildungen mit Minderqualifikation und frustrierender Arbeitslosigkeit ist die kompetente Fortbildung – heraus aus dem IHK-Dschungel an abertausenden Anbietern, hinein in eine echte gehobene Karriere.

In diversen Kommentaren der verschiedenen PISA-Studien der letzten Jahre wurde unter anderem bemängelt, dass Deutsche zu wenig zielgerechtete, nützliche Fortbildung für berufliche Weiterentwicklung betreiben. Das Fehlen der Erweiterung der beruflichen Fähigkeiten, auch fachübergreifend (also nicht nur bezogen auf den aktuellen Kernbereich des Berufs) wurde als einer der Gründe befunden, warum Deutschland in vielen Bereichen hinter anderen Ländern her hinkt.

Genau in diesem Bereich ist EUBSA und die BSG besonders stark, schon bereits in den Ausbildungsgängen selbst, aber insbesondere auch im "cross-over"-Training und der dauernden Fortbildung der Mitarbeiter und Partner.

Die Deutschen sind, nach aussagen von Studien, Weltmeister im verbringen von Urlaub - aber unteres Mittelmaß in der Bildung.

 

Wer dies nicht erkennt, wem vielleicht der Urlaub wichtiger ist, statt ein, zwei Jahre Investition in eine echte Zukunft, der wird von echten Karrieren und dauerhafter Zukunft nur träumen können. Die harte Realität wird diese Personen bald einholen. Zögern und Zaudern hilft nicht – eine gehobene Karriere erfordert eine gehobene Ausbildung auch Fachhochschulniveau.

Vater Staat rührt keinen Finger – wer etwas erreichen will, muss selbst aktiv werden und handeln.

 

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